Herbsttour 2026: Fünf Tage Motorradgenuss in den Vogesen

Vom 17. bis 21. September 2026 führte unsere Herbsttour in eine der schönsten Motorradregionen Europa: die Vogesen. Bei bestem Motorradwetter, traumhaften Straßen und hervorragender Verpflegung erwarteten die Teilnehmer fünf unvergessliche Tage voller Kurven, grandioser Ausblicke und kameradschaftlicher Erlebnisse. Die rund 1.600 Kilometer lange Tour bot alles, was das Motorradfahrer-Herz höherschlagen lässt.

Anreise ins Land der Pässe

Am Donnerstagmorgen starteten wir in Bischofsheim in zwei Gruppen Richtung Frankreich. Nach den ersten Kilometern über die Bundes- und Autobahnen wurde die Landschaft zunehmend abwechslungsreicher. Hinter der Grenze zu Frankreich begann schließlich das, worauf sich alle gefreut hatten: die ersten Vogesenpässe und endlose Kurvenkombinationen. Über den Col de Fouchy, den Col Haut de Ribeauvillé und den Col de Fréland arbeiteten wir uns immer weiter in die Bergwelt der Vogesen hinein. Wetter, Straßen und Stimmung hätten kaum besser sein können. Am Abend erreichten wir unser Hotel „Perle des Vosges“, wo uns die französische Küche bereits erwartete.

Die südlichen Hochvogesen

Der zweite Tourtag führte uns über einige der bekanntesten Passstraßen der Region. Auf dem Programm standen unter anderem der Ballon d’Alsace, der Col du Ménil, der Col d’Oderen und der Col de Markstein. Fahrspaß war garantiert, doch der Höhepunkt wartete am Grand Ballon. Von hier aus bot sich ein beeindruckender Blick über die Vogesen bis hin zum Schwarzwald.

Ein weiterer besonderer Stopp war der Hartmannswillerkopf. Das Kriegsgräberdenkmal erinnert an die schweren Kämpfe des Ersten Weltkriegs und ließ neben dem Fahrspaß auch Raum für einen Moment der Besinnung. Anschließend ging es über weitere kurvenreiche Passstraßen zurück zum Hotel.

Naturerlebnis und Altstadtflair

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der westlichen Vogesen. Bereits am Morgen genossen wir herrliche Ausblicke über das Münstertal, bevor wir den Col de la Schlucht erklommen. Danach führte die Route zu den malerischen Seen Lac de Longemer und Lac de Gérardmer, die mit ihrer idyllischen Lage beeindruckten.

Nach mehreren Passstraßen und einem Zwischenstopp in Granges-Aumontzey ging es weiter nach Colmar. Die charmante elsässische Stadt mit ihren Fachwerkhäusern, engen Gassen und gemütlichen Cafés bot einen reizvollen Kontrast zu den kurvenreichen Bergstrecken des Tages. Bei Kaffee und Kuchen konnten wir das Flair der Altstadt genießen, bevor es zurück in die Vogesen ging.

Kurven ohne Ende

Am vierten Tag wartete eine anspruchsvolle Runde durch die nördlichen Vogesen. Pass auf Pass reihte sich aneinander. Vom Col du Wettstein über den Col du Calvaire, den Col du Bonhomme bis hin zum Col des Bagenelles führte die Strecke über nahezu perfekte Motorradstraßen. Enge Serpentinen wechselten sich mit schnellen Kurvenkombinationen und herrlichen Aussichten ab. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Wäldern, Tälern und Bergseen sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam.

Heimreise mit letzten Highlights

Auch der letzte Tourtag hielt noch einige Sehenswürdigkeiten bereit. Nach dem Frühstück ging es mit einer Portion Wehmut wieder Richtung Norden. Unterwegs besuchten wir einen Bunker der berühmten Maginot-Linie, der an die bewegte Geschichte der Grenzregion erinnert. Ein zufälliges Treffen mit einem Gespannfahrer, der gerade seine ersten Fahrversuche in den Vogesen absolvierte, sorgte zusätzlich für interessante Gespräche.

Zum Abschluss durfte natürlich ein letzter Halt am bekannten Bikertreff Johanniskreuz im Pfälzer Wald nicht fehlen. Hier wurden die letzten Eindrücke der Tour ausgetauscht, bevor sich die Wege endgültig Richtung Heimat trennten. Nach fünf erlebnisreichen Tagen, unzähligen Kurven und rund 1.600 Kilometern ging eine Tour zu Ende, die allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Tourdaten auf einen Blick

  • Zeitraum: 17. bis 21. September 2026
  • Region: Vogesen / Elsass
  • Gesamtlänge: ca. 1.600 km
  • Highlights: Grand Ballon, Hartmannswillerkopf, Colmar, Maginot-Linie, Johanniskreuz
  • Motto der Tour: Kurven, Landschaft, Gemeinschaft und französischer Genuss.

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